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Der Schrei des Säuglings – und was er uns über Störungsbilder mitteilt

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Immer wieder geschieht es, dass Kinder offensichtlich viele Jahre ein Entwicklungsproblem mit sich herumtragen, dieses aber offenbar schwer zu fassen ist. Die Diagnose, dass das betroffene Kind beispielsweise an einem Syndrom, also einer angeborenen genetischen Abweichung, die die Entwicklung stört, leidet, folgt dann eventuell erst im Schulalter. Auch eine Fehlbildung der Artikulationsorgane, eine frühkindliche neurologische Störung oder eine Hörstörung können vorliegen. Ein sich gerade in der Entwicklung befindliches Analyseverfahren könnte den Leidensweg der Betroffenen und ihrer Angehörigen abkürzen: Die Analyse des Säuglingsschreis.
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Mehr Stroke Units in Krankenhäusern mit gut ausgebildeten Sprachtherapeuten würden Risiken von Schluckstörungen deutlich mindern

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Die Häufigkeit von Dysphagien, also Schluckstörungen, in Deutschland wird unterschätzt, sagt Prof. Dr. Christiane Lücking von der Hochschule Fresenius in Hamburg. Sie sagt auch, dass zu wenige Krankenhäuser über so genannte Stroke Units verfügen, wo rechtzeitig Schluckscreenings von spezialisierten Sprachtherapeuten vorgenommen werden.
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Gegenwart und Zukunft der Therapieberufe: Es hat sich viel getan – das reicht aber nicht

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Seit vielen Jahren beschäftigt sich Prof. Dr. Sabine Hammer gemeinsam mit den Studierenden des Masterstudiengangs Therapiewissenschaften mit der Entwicklung der beruflichen Perspektiven in Physio- und Ergotherapie, Logopädie sowie Podologie. Auch 2019 führten die Studierenden eine Studie durch, deren Ergebnisse im Symposium #wirksamsein vorgestellt und diskutiert wurden. Bei adhibeo gibt sie Antworten auf drängende Fragen.
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Warum ethische Reflexion in der Sozialen Arbeit so wichtig ist

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Was machen Sozialarbeiter, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien zusammenarbeiten und weit reichende Entscheidungen treffen müssen? Wie können sie ihrer hohen Verantwortung gerecht werden? Prof. Dr. Tobias Nickel-Schampier fordert in seiner Antrittsvorlesung an der Hochschule Fresenius in Hamburg ein Mehr an ethischer Reflexion und einen intensiveren Austausch im kollegialen Kreis.
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Eigentlich topfit – und doch voller Scham und Sorge: Sportlerinnen und die Angst vor der Inkontinenz

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Über seine Harn-Inkontinenz würde auf einer Party wohl niemand mit einem sprechen. Vor allem dann nicht, wenn die betroffene Person noch jung ist und viel Sport treibt. Eines der letzten Tabuthemen? Das sollte so nicht sein. Niemand sollte aus Scham leiden müssen, zumal die Beseitigung des Problems bei Sportlern so gut wie immer gelingt. Das sagt Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei, Dekanin des Fachbereichs Gesundheit & Soziales, im adhibeo-Gespräch.
MAN Truck & Bus
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Mobilitätskonzepte der Zukunft

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Im Sommer endete ein spektakuläres Forschungsprojekt von MAN Truck & Bus, DB Schenker und Hochschule Fresenius: elektronisch gekoppelte LKW fuhren im realen Logistikbetrieb auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg. Wissenschaftler der Hochschule untersuchten die Auswirkungen dieser neuen, semiautonomen Form des Fahrens auf den Fahrer.
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Ohne Wasser geht es nicht – aber wie geht es richtig?

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Um das Thema Wasser ranken sich viele Mythen. Wie viel davon brauchen wir wirklich? Entzieht Kaffee dem Körper tatsächlich Wasser? Was gilt eigentlich für Menschen, die viel Sport machen? Ein Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Latsch beseitigt Unklarheiten und bringt Licht ins Dunkel. Eines ist sicher, so viel falsch machen kann man mit Wasser nicht.
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Aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben fördern

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In der Kinder- und Jugendhilfe kommt den Adressaten nicht mehr die ihnen zustehende Bedeutung zu. Rahmenbedingungen kommen in der Betrachtung zu kurz, jeder ist alleine verantwortlich für Erfolg und Misserfolg im Leben. Die Frage der Nützlichkeit für das ökonomische System ist wichtiger als die Entfaltung und Entwicklung von Kindern, Jugendlichen oder allgemein Hilfesuchenden. Das sagt Professor Frank Gusinde in seiner Antrittsvorlesung. Warum ist das so? Und wie können wir es ändern?
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Fastenzeit: „Rückmeldungen aus dem Körper mehr Gehör schenken“

Die anstehende Fastenzeit nehmen viele zum Anlass, um gesünder zu leben, Verzicht zu üben oder auch um abzunehmen. Im Idealfall, ohne dabei zu hungern. Ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr.phil. rer.nat.habil. Beate M. Herbert von der Hochschule Fresenius in München ist die Perzeption und Verarbeitung von internen körperlichen Signalen (Interozeption) und deren Bedeutung für die Entstehung eines gesunden oder gestörten körperlichen Selbsterlebens. Dabei steht auch die Fähigkeit des Menschen, Signale wie Hunger- oder Sättigungsgefühle wahrzunehmen, im Vordergrund. Im Interview erklärt sie, welche Prozesse im Körper dabei ablaufen und wie wichtig es ist, Körpersignale wahrzunehmen.