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Ethischer Konsum in der Weihnachtszeit: „Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf.“ (Sokrates)

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Weihnachten steht vor der Tür. Angesichts drängender Themen wie dem Klimawandel, der Überbevölkerung oder der gesellschaftlichen Ungleichheit ist jeder Kauf heutzutage mit moralischen Fragen und weitreichenden Konsequenzen verbunden. Wo wurde das Hemd produziert? Wurde Bio-Baumwolle verwendet? Mussten Kinder für einen geringfügigen Lohn das neueste Smartphone-Modell in chinesischen oder indischen Fabriken zusammensetzen? Oder kommt die Gans auf dem Tisch aus einer Massentierhaltung? Doch wie können wir ethisch konsumieren? Werden wir dadurch zu besseren Menschen? Wie müssen Unternehmen sich darauf einstellen? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Hendrik Müller, Wirtschaftsethiker und Professor an der Hochschule Fresenius, im Interview.
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„Arbeitgeber müssen eine Unternehmenskultur schaffen, die Mitarbeiter aktiv einbindet“

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Psychische Störungen waren im vergangenen Jahr der mit Abstand häufigste Grund für Neueintritte in die Erwerbsminderungsrente, wie aus den statistischen Erhebungen der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Die früher erhobenen Indikatoren der Krankenkassen (zum Beispiel von der AOK) weisen auf, dass sich seit den 1990er Jahren immer mehr Menschen aufgrund von psychischen Erkrankungen nicht in der Lage fühlen, arbeiten zu gehen. Kurzum: Psychische Erkrankungen sind kein Randphänomen mehr, sondern können fast jeden (be-)treffen. Wie können Unternehmen auf diese Entwicklungen reagieren? In ihrer Antrittsvorlesung an der Hochschule Fresenius Berlin diskutierte Prof. Dr. Bianca Ksienzyk-Kreuziger Job-Crafting – das selbst initiierte Gestalten der eigenen Arbeit – als einen Weg, um die psychische Gesundheit von Mitarbeitern zu fördern. Im adhibeo-Interview erklärt sie, worum es dabei geht.
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In der Theorie ein starker Mehrwert – der Online-Lebensmittelhandel in ländlichen Regionen

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Ob bei Büchern, Kleidung oder Technik – der Online-Handel ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken: Allein 2018 setzten Unternehmen durch Bestellungen im Internet über 65 Milliarden Euro um. Mit nur etwas mehr als 2 % des Umsatzes entfiel jedoch nur ein verschwindend kleiner Teil auf den Online-Lebensmitteleinzelhandel. Dabei könnte er gerade in ländlichen Räumen einen großen Mehrwert bieten. Sebastian Dederichs, Bereichsleiter Career Development an der Hochschule Fresenius in Köln, beschäftigt sich seit mehr als drei Jahren mit den räumlichen Auswirkungen des Online-Lebensmitteleinzelhandels. Nun spricht er im adhibeo-Interview über die aktuelle Situation, erklärt Hintergründe und wirft einen Blick in die Zukunft.
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Wie machen wir unser Energiesystem wieder effizient?

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Vor dem Hintergrund der Klimadiskussion müssen wir die Frage nach der Effizienz unseres Energiesystems stellen - und vor allem binnen kurzer Zeit beantworten. Können wir künftig zu hundert Prozent auf erneuerbare Energiequellen setzen? Wie lange würde die entsprechende Umstellung dauern und können wir uns das überhaupt leisten? Was passiert, wenn wir in Zukunft alle ein Elektroauto fahren, wo kommt der dafür notwendige Strom her? Im Gespräch äußert Energieexperte Prof. Dr. Jens Strüker, Studiendekan des Masterstudiengangs Digitales Energiemanagement (M.A.) an der Hochschule Fresenius, klare Ansichten zu Gegenwart und Zukunft unseres Energiesystems, deckt Missverständnisse auf und erklärt verständlich komplexe Sachverhalte.
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Digitale Transformation – worum es wirklich geht

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Für so manchen Unternehmer sind die vielen Buzzwörter, die im Dunstkreis der Digitalisierung schweben, richtige Schreckgespenster. Was da an der Oberfläche herumgeistert, ist die Diskussion um Technologie. Diese aber ist nur ein Treiber, nicht Kern der digitalen Transformation. In erster Linie geht es um eine Veränderung der Unternehmenskultur, sagt Prof. Dr. Dennis Lotter von der Hochschule Fresenius.
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„Unternehmen sollten ihren Anteil an der Fürsorge für Lebewesen, zukünftige Generationen und die Natur übernehmen“

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Klimakrise, Globalisierung, digitale Transformation – die Welt muss sich einer Vielzahl an massiven Herausforderungen stellen. ‚Business as usual‘ ist dabei auch für Unternehmen keine Option. „Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen: für Lebewesen, zukünftige Generationen und die Natur“, sagt Prof. Dr. Anke Turner, Professorin für Internationales Management an der Hochschule Fresenius in Hamburg. Im adhibeo-Interview erklärt sie, warum die indische Vedanta-Philosophie Managern dabei helfen kann, verantwortungsbewusster und fürsorglicher zu handeln.
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Der Gipsverband aus dem 3D-Drucker

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Wer schon einmal einen gebrochenen Arm oder ein gebrochenes Bein hatte, kennt die Behandlung mit Gipsverbänden und welche Schwierigkeiten diese mit sich bringt: Der Gips ist eng, unhandlich und wenn es juckt, kommt man nicht gut an die betroffenen Stellen heran. Vom Waschen ganz zu schweigen! Moritz Rath, Absolvent der Hochschule Fresenius in Hamburg, hat sich in seiner Bachelor- und Masterarbeit mit einer innovativen Lösung für dieses Problem auseinandergesetzt – und einen maßangefertigten Gipsverband aus dem 3D-Drucker entwickelt. Darüber haben wir mit ihm gesprochen.
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Die Qual der Berufswahl

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Mach einfach, was Dir Spaß macht! Soll ich mich bei der Berufswahl auf diesen Tipp verlassen? Oder einen Job wählen, der zu meinen Fähigkeiten passt? Zahlreiche Absolventen verlassen in diesen Wochen mit ihren Bachelor- und Masterabschlüssen in der Tasche die Hochschulen – und stellen sich genau diese Fragen. Prof. Dr. Klaus Stulle ist Dozent an der Hochschule Fresenius. Sein Fachgebiet ist die Wirtschaftspsychologie. Im adhibeo-Interview berichtet er, welche Rollen Eignung und Neigung bei der Berufswahl spielen.
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Erst überlegen, dann kommunizieren

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Was ist eine effiziente Kommunikation am Arbeitsplatz? Etwa, dass wir möglichst viele Daten und Informationen in kürzester Zeit austauschen? Prof. Dr. Peter Michael Bak lehrt Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius in Köln und forscht zur Kommunikation am Arbeitsplatz. Er sieht Chancen, aber auch Risiken in der digitalen Kommunikationskultur.