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Fastenzeit: „Rückmeldungen aus dem Körper mehr Gehör schenken“

Die anstehende Fastenzeit nehmen viele zum Anlass, um gesünder zu leben, Verzicht zu üben oder auch um abzunehmen. Im Idealfall, ohne dabei zu hungern. Ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr.phil. rer.nat.habil. Beate M. Herbert von der Hochschule Fresenius in München ist die Perzeption und Verarbeitung von internen körperlichen Signalen (Interozeption) und deren Bedeutung für die Entstehung eines gesunden oder gestörten körperlichen Selbsterlebens. Dabei steht auch die Fähigkeit des Menschen, Signale wie Hunger- oder Sättigungsgefühle wahrzunehmen, im Vordergrund. Im Interview erklärt sie, welche Prozesse im Körper dabei ablaufen und wie wichtig es ist, Körpersignale wahrzunehmen.

Wenn der Körper auf sparen programmiert ist

Unsere „Ernährung“ gehört seit geraumer Zeit zu den Hypethemen, es vergeht kaum ein Tag ohne neue Ratschläge, die mitunter doch auch sehr widersprüchlich sind. Als Verbraucher steht man bisweilen etwas ratlos vor den vielen Empfehlungen. Wann ist Ernährung denn nun wirklich gesund? Was müssen wir noch beachten? Darüber sprachen wir mit Dr. Joachim Latsch, Leiter des Bachelorstudiengangs Ernährung und Fitness in der Prävention (B.Sc.), den die Hochschule Fresenius in Köln und Idstein anbietet.

Von der Hand in den Mund – wie Gesten den Spracherwerb beeinflussen

Wir alle tun es, sobald wir reden, unbewusst und auch dann, wenn unser Gesprächspartner uns nicht sehen kann: Wir gestikulieren. Gesten sind mehr als bloßes Beiwerk beim Sprechen, wie lange Zeit angenommen. Vielmehr sind sie wesentlicher Bestandteil unserer Sprache. Prof. Dr. Susanne Vogt weiß das und berichtete in ihrer in Idstein gehaltenen Antrittsvorlesung  „Von der Hand in den Mund“ über den Einfluss von Gesten auf den Spracherwerb.
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Einflüsse sozialer Unterstützung bei chronischen Schmerzen

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Im Praktikum in einer psychosomatischen Rehaklinik lernte Pia Marie Comanns das ganzheitliche Behandlungsmodell chronischer Schmerzen kennen. Das Praktikum absolvierte sie im Rahmen ihres Studiums der Angewandten Psychologie (B.Sc.) an der Hochschule Fresenius München. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen führte sie die Zusammenarbeit mit der Rehaklinik für ihre Abschlussarbeit fort. Der Fokus lag hierbei weiterhin auf dem Phänomen chronischer Schmerzstörungen. Im Gastbeitrag für adhibeo stellt sie die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.
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„Heute bleibe ich zu Hause“

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Trotz Rekordausgaben greifen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nicht, die Arbeitszufriedenheit sinkt, Krankenstände steigen – zumindest im Bereich der Facharbeiter- und Serviceberufe. Das sagt Prof. Dr. Sabine Hammer in ihrer Antrittsvorlesung an der Hochschule Fresenius. Welche Gegenmaßnahmen können Unternehmen ergreifen?
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Resilienz durch gesundheitsorientierte Führung in der Gesundheitsbranche – utopisch oder schon Realität?

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Wenn es um das Thema Arbeitsbedingungen geht, steht kaum eine Branche so sehr in der Kritik wie das Gesundheitswesen: Erst kürzlich polarisierte dies in Großbritannien, wo der Nationale Gesundheitsdienst vor Gefährdung von Patienten aufgrund starker Unterbesetzung warnte. Der Spagat zwischen Ökonomie und humaner Pflege ist hier Standard. Was braucht es, um in solch einer Situation Abhilfe zu schaffen?
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Selbsthilfe Aphasie: Lebensqualität und Kompetenz

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Vor zwei Jahren startete die Hochschule Fresenius in Idstein gemeinsam mit der Katholischen Hochschule Mainz das Projekt SHALK, um Menschen mit Aphasie – also einer erworbenen Sprachstörung – zu befähigen, eigene Selbsthilfegruppen zu bilden und zu organisieren. Im adhibeo-Interview berichtet Sabrina Kempf, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Fresenius Idstein, über den aktuellen Stand des Projektes.
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Krankenhäuser in Deutschland: Wirtschaftlichkeit, Personalsituation und Versorgungsqualität

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In den vergangenen Jahrzehnten sind zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland von öffentlich-rechtlichen Trägern – wie Ländern und Gemeinden – sowie freigemeinnützigen Trägern – wie Kirchen und Vereinen – in die private Hand übergegangen. Diese Entwicklung wird kontrovers diskutiert. Wie sieht die aktuelle Situation von Krankenhäusern unterschiedlicher in Trägerschaft aus?
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Du machst mich krank – Führungsverhalten wirkt sich auf die Gesundheit Angestellter aus

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Die Gesundheit von Erwerbstätigen ist sowohl für die Forschung als auch für Unternehmen ein wichtiges Thema und rückt in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit.Welche Faktoren für das Wohlbefinden von Arbeitnehmern eine Rolle spielen und in welchem Zusammenhang die Gesundheit einer Belegschaft mit deren jeweiliger Führungskraft steht, wurde in einer Längsschnittstudie der Universität Heidelberg, dem Helmholtz Zentrum München – Studienzentrum Augsburg und der Hochschule Fresenius Heidelberg untersucht. Prof. Dr. Burkhard Schmidt, Vizepräsident der Hochschule Fresenius Heidelberg und Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Organisationspsychologie, erklärt im Interview mit adhibeo, wie sich das Führungsverhalten Vorgesetzter auf die Gesundheit der Angestellten auswirkt.