Scheitern als Chance? Lernkurve und Erfolgsfaktoren bei Neugründungen

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Prof. Dr. Stephan Haubold ist seit September 2017 Dozent für Wirtschaftschemie und MINTrepreneurship an der Hochschule Fresenius. Daneben agiert er als freier Unternehmens- und Organisationsberater in Bonn. In beiden Berufen steht das Thema „Gründen“ im Mittelpunkt. Worauf es ankommt, um mit einem Start-up erfolgreich zu sein, weiß er daher genau. Er hat selbst alle Höhen und Tiefen erlebt. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen und darüber, wie er diese heute in Erfolgsmodelle in Lehre und Praxis überträgt.
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Warum eine gute Fehlerkultur in Unternehmen wichtig ist

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In vielen klassischen Unternehmen gelten Fehler als Karrierekiller. Ganz anders sieht der Trend in Start-ups aus. Hier lautet das Motto „Start many, try cheap, fail early“. Das heißt, junge Unternehmen probieren viele Dinge aus, kalkulieren das Scheitern mit ein und können Fehler damit frühzeitig, ohne hohe Kosten eliminieren. Was Unternehmen für eine erfolgreiche Fehlerkultur beachten sollten, erklärt Prof. Dr. Gudrun Glowalla, Psychologieprofessorin und Studiengangsleiterin Change Management & Decision Making (M.A.) von onlineplus, dem Fernstudium der Hochschule Fresenius, im Interview.
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Gesellschaften im Wandel

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Welchen Einfluss hat Hate Speech auf die Demokratie? Was treibt einen Sozialunternehmer an? Wie beeinträchtigt der Always-on-Zwang unsere Reiseerlebnisse? Wie kann die Produktion misogyner Weltbilder angefochten werden? Diesen und weiteren Fragen rund um „Gesellschaften im Wandel“ widmet sich die neue Ausgabe des Magazins „Kontext“, das die Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft und Medien, nun zum zweiten Mal herausgebracht haben.

EuGH-Urteil: Warum einem katholischen Chefarzt bei erneuter Heirat nicht gekündigt werden darf

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Liebesbeziehungen sind Privatsache. Kirchliche Arbeitgeber ziehen jedoch mitunter Konsequenzen, wenn Arbeitnehmer beispielsweise gegen das Sakrament der Ehe verstoßen. Einem Chefarzt eines katholischen Krankenhauses wurde gekündigt, nachdem er erneut heiratete. Zu Unrecht, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) kürzlich entschied. Prof. Dr. Michael Fuhlrott, Arbeitsrechtler und Professor an der Hochschule Fresenius Hamburg erklärt: Für die Kirchen bedeutet das Urteil einen erheblichen Einschnitt in ihre Autonomie.
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Krankenhäuser in Deutschland: Wirtschaftlichkeit, Personalsituation und Versorgungsqualität

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In den vergangenen Jahrzehnten sind zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland von öffentlich-rechtlichen Trägern – wie Ländern und Gemeinden – sowie freigemeinnützigen Trägern – wie Kirchen und Vereinen – in die private Hand übergegangen. Diese Entwicklung wird kontrovers diskutiert. Wie sieht die aktuelle Situation von Krankenhäusern unterschiedlicher in Trägerschaft aus?
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Von der Forschung in die Praxis: Kompetenzentwicklung im Mittelstand

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Die Entwicklung und der Ausbau von Kompetenzen ist für Arbeitnehmer und Unternehmen entscheidend, um Innovationen voranzutreiben und sich den wandelnden Anforderungen der globalisierten Wirtschaft anzupassen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Konsortialprojekts StraKosphere wurde ein Tool zur Kompetenzentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen erarbeitet und bei vier Partnerunternehmen aus der Industrie in die Praxis überführt.
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Du machst mich krank – Führungsverhalten wirkt sich auf die Gesundheit Angestellter aus

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Die Gesundheit von Erwerbstätigen ist sowohl für die Forschung als auch für Unternehmen ein wichtiges Thema und rückt in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit.Welche Faktoren für das Wohlbefinden von Arbeitnehmern eine Rolle spielen und in welchem Zusammenhang die Gesundheit einer Belegschaft mit deren jeweiliger Führungskraft steht, wurde in einer Längsschnittstudie der Universität Heidelberg, dem Helmholtz Zentrum München – Studienzentrum Augsburg und der Hochschule Fresenius Heidelberg untersucht. Prof. Dr. Burkhard Schmidt, Vizepräsident der Hochschule Fresenius Heidelberg und Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Organisationspsychologie, erklärt im Interview mit adhibeo, wie sich das Führungsverhalten Vorgesetzter auf die Gesundheit der Angestellten auswirkt.
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Du bist, was du isst – Wie sieht die Ernährung der Zukunft aus?

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Nachhaltigkeit, Biosiegel, Superfood: Ernährung ist mittlerweile ein Lifestyle-Thema. Es geht nicht mehr ausschließlich darum, satt zu werden, sondern um Lebensstile nach dem Motto „Du bist, was Du isst“. Der Konsument von heute möchte sich gesund und nachhaltig ernähren, allerdings wird zunehmend kritisch hinterfragt, woher die Waren in den Supermarktregalen kommen, wie sie angebaut wurden, welche Inhaltsstoffe sie haben und ob sie umweltschonend verpackt sind. Ein Trend, auf den die Lebensmittelbranche mit ihrem Angebot entsprechend reagieren muss. Zum einen ist dies wichtig mit Blick auf den Umsatz – der Lebensmittelhandel erwirtschaftet fast 200 Mrd. Euro jährlich. Andererseits aber leisten die Unternehmen und die Branche insgesamt auch einen großen Beitrag zum Gemeinwohl der Gesellschaft, der oft viel zu wenig bekannt istIm Rahmen des Symposiums „Leibliches Wohl und Gemeinwohl – Ernährungskonzepte und Geschäftsmodelle mit Nachhaltigkeit“ präsentieren und diskutieren Experten Ergebnisse ihrer Studien zum Gemeinwohlbeitrag des deutschen Lebensmittelhandels und zeigen alternative Ernährungskonzepte und Geschäftsmodelle auf.
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Erfolgsfaktoren für den Einsatz von WhatsApp in der Unternehmenskommunikation

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Das Smartphone ist zu unserem täglichen Begleiter geworden und hat sich gerade bei jüngeren Zielgruppen zum Kommunikationsmedium Nummer eins entwickelt. Dabei findet die private Kommunikation zunehmend nicht mehr über reine Social-Media-Kanäle wie Facebook, sondern in Gruppen- und Einzelchats über Messenger-Apps wie WhatsApp oder den speziellen Messenger-Funktionen von Snapchat oder den Facebook Messenger, statt. Diese Entwicklung hat der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bereits 2014 vorausgesehen: „Messaging is one of the few things that people do more than social networking.“ Aus diesem Grund wird die Nutzung von WhatsApp als bedeutendste Messenger-App auch in der Kundenkommunikation für Unternehmen immer relevanter, da die Zielgruppe dort abgeholt werden kann, wo sie sich in der täglichen Kommunikation bereits überwiegend aufhält. Allerdings ist die Nutzung von WhatsApp in der Unternehmenskommunikation erst seit kurzer Zeit etabliert, daher bestehen noch wenig Erfahrungswerte.