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DISKURSIV: Solidarisches Handeln: Müssen wir in der Corona-Krise nicht gerade kleineren Unternehmen helfen?

Die Corona-Krise hat uns seit über einem Jahr fest im Griff. Notgedrungen haben wir auch unser Konsumverhalten angepasst. Lebensmittel und Drogerieartikel können wir wie gewohnt im stationären Handel erwerben, Elektroartikel oder Kleidung kaufen wir stattdessen weitgehend online. In der Online-Welt aber dominieren die großen Plattformen wie Amazon oder Zalando, deren Geschäftsmodelle sich in Corona-Zeiten als krisenfest erwiesen haben. Ganz anders stellt sich die Situation für die Mehrzahl der kleineren Anbieter dar, die bislang oft gar kein digitales Angebot haben und durch die langen Monate des Lockdowns möglicherweise kurz vor dem wirtschaftlichen Ruin stehen. Wie wichtig solidarisches Handeln ist, darüber unterhalten sich Prof. Dr. Hendrik Müller und Prof. Dr. Gudrun Glowalla in unserer neuen Rubrik DISKURSIV.
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Freier Markt gleich fairer Markt?

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Fair hergestellte Produkte und ein aufrichtiger Umgang mit Mitarbeitern – wie wichtig ist Konsumenten, dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Welche Rolle spielen politische Ansichten und das Vertrauen in ein faires Wirtschaftssystem für Konsumentscheidungen? Diesen Fragen widmet sich Prof. Dr. Fabian Christandl, Professor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Hochschule Fresenius in Köln, gemeinsam mit Anna Jasinenko und Timo Meynhardt von der Handelshochschule Leipzig (HHL) in einer aktuellen Studie.