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Macht Homeoffice krank?

Viele Unternehmen wollen auch nach der Pandemie das Angebot zum Homeoffice beibehalten und zahlreiche Arbeitnehmende wollen weiterhin von zu Hause aus arbeiten. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt: Mehr als jeder Vierte der befragten Arbeitnehmer:innen macht häufig unbezahlte Überstunden und von jedem Dritten wird eine besondere Erreichbarkeit erwartet. Wie wirkt sich dies auf die Psyche der Arbeitnehmer:innen aus? Ist diese Form des Arbeitens effektiv? Welche positiven und negativen Aspekte es gibt, erklärt Dr. Ulrich Hößler, Professor für Wirtschaftspsychologie im Fernstudium der Hochschule Fresenius.
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Ständige Erreichbarkeit: Wie schaffen wir es, uns besser abzugrenzen?

In der Podcast-Folge geht es um das Thema Boundary Management. Die meisten kennen es: In den letzten beiden Jahren haben viele Menschen im Homeoffice gearbeitet oder im Home Studying studiert. Diese Form des Arbeitens und Studierens wurde zwar erst durch die Digitalisierung ermöglicht, führt aber häufig dazu, dass wir uns nicht mehr so gut von Job und Studium abgrenzen können und unser Zuhause kein richtiger Rückzugsort mehr ist. Vielmehr vermischen sich Privat- und Berufsleben immer mehr. Das Ergebnis: Wir fühlen uns gestresst. Wie schaffen wir es, uns besser abzugrenzen? Und wie kann das Boundary Management dabei helfen? Prof. Dr. Claudia Schmeink Studiendekanin für den Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie (M.Sc.) an der Hochschule Fresenius in Wiesbaden, beantwortet uns diese Fragen.