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"Wir verspüren heute einen ungeheuren Selbstverwirklichungsdruck"

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"Glück" – ein erstrebenswerter Zustand und auch ein strapazierter Begriff, das zeigt ein Blick in deutsche Buchläden. Dort rühmen sich Kabarettisten, Mönche und selbsternannte Gurus, den richtigen Weg zum Glück zu kennen. Nach dem Bedeutungsverlust von Konventionen und Religionen scheinen viele Menschen diesen Weg nicht mehr zu finden. Heute, am Internationalen Tag des Glücks, hat adhibeo deshalb Prof. Dr. Claudia Gerhardt, Wirtschaftspsychologin und Expertin für Positive Psychologie an der Hochschule Fresenius Hamburg, zum Thema Glück befragt. Teil vier unserer Serie "Grundbegriffe der Psychologie".
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Von der Werbung vernachlässigt, Teil 2

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Einer Werbung wird vom Betrachter mehr Aufmerksamkeit geschenkt, je ähnlicher die ihm dort gezeigten Personen sind. So steht es in den Marketing-Lehrbüchern. Wie kommt es dann, dass auf Plakaten, Anzeigen oder in Spots kaum Menschen über 50 oder mit Migrationshintergrund zu sehen sind? Kathrin Schütz, Dozentin an der Hochschule Fresenius, und Hong Kha Le, Absolvent der Hochschule Fresenius, haben sich unabhängig voneinander mit dieser Frage auseinandergesetzt. Die Ergebnisse ihrer Studien werden in dieser Woche auf adhibeo vorgestellt.
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Von der Werbung vernachlässigt, Teil 1

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Einer Werbung wird vom Betrachter mehr Aufmerksamkeit geschenkt, je ähnlicher die ihm dort gezeigten Personen sind. So steht es in den Marketing-Lehrbüchern. Wie kommt es dann, dass auf Plakaten, Anzeigen oder in Spots kaum Menschen über 50 oder mit Migrationshintergrund zu sehen sind? Kathrin Schütz, Dozentin an der Hochschule Fresenius, und Hong Kha Le, Absolvent der Hochschule Fresenius, haben sich unabhängig voneinander mit dieser Frage auseinandergesetzt. Die Ergebnisse ihrer Studien werden heute und am kommenden Freitag vorgestellt.
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Kampfbereit in die PowerPoint-Präsentation

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„Ich bin so gestresst!“ – kaum ein Tag vergeht, an dem dieser Satz nicht von einer Arbeitskollegin, einem Freund oder von uns selbst ausgesprochen wird. Stress ist ein Modewort – und doch viel mehr als das: es ist die Reaktion unseres Körpers auf Gefahrensituationen. Warum diese Reaktion heute allerdings manchmal unangebracht ist, erklärt Prof. Dr. Katja Mierke, Wirtschaftspsychologin an der Hochschule Fresenius Köln, im Interview. Teil drei der Serie „Grundbegriffe der Psychologie“.
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„Unsere Kreativität ist ein Wettbewerbsvorteil“

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Ob in den Reden von Wirtschaftsbossen und Politikern oder im Gespräch mit Freunden – der Begriff „Kreativität“ wird überall und ständig verwendet. Woran liegt das? Warum genießt er einen so hohen Stellenwert? Im zweiten Teil unserer Serie „Grundbegriffe der Psychologie“ nimmt István Garda, Psychologe und Kreativitätsexperte an der Hochschule Fresenius München, zu diesen Fragen Stellung – und verrät, wie man mit Hilfe von Kreativitätstechniken der Blickfang auf der nächsten Karnevalsparty wird.
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Dem Glück auf der Spur

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Woran messen wir gesellschaftlichen Wohlstand? Bislang galt Wissenschaftlern das Bruttoinlandsprodukt hier als verlässlicher Indikator. Das reicht heute aber nicht mehr aus, behaupten unter anderem die Vertreter der Positiven Psychologie. In einer neuen Forschungsinitiative setzen sich nun auch Dozierende und Studierende der Hochschule Fresenius Hamburg mit der jungen Teildisziplin der Glücksforschung auseinander. In Diskussionsrunden, Praxisprojekten und Abschlussarbeiten sollen Ideen für eine alternative Zufriedenheitsmessung entwickelt und deren Einflussfaktoren untersucht werden. Angeregt hat das Projekt zusammen mit ihrem Team Prof. Dr. Claudia Gerhardt, Studiendekanin für Wirtschaftspsychologie und Angewandte Psychologie in Hamburg, die deswegen zum Fresenius-Kopf des Monats Februar gekürt wurde.
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Wenn Personaler Personaler suchen

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Verwaltungskraft, Personalentwickler, Recruiter – oder doch alles auf einmal? Auf dem Stellenmarkt für Personaler werden ganz unterschiedliche Bewerberprofile nachgefragt, wie eine an der Hochschule Fresenius Köln durchgeführte Untersuchung zeigt. Unter der Führung von Prof. Dr. Klaus Stulle haben Studierende 300 Online-Stellenanzeigen ausgewertet. Die Ergebnisse machen deutlich: Egal, in welchem Bereich des Personalwesens man arbeiten möchte, ohne Hochschulabschluss wird es schwer.
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Beiläufig reizend

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Wer dieser Tage die Einkaufszonen deutscher Städte aufsucht, der wird von Sinneseindrücken überwältigt: der Duft von Glühwein und Maronen, leuchtende Weihnachtsdekoration und großflächige Werbeplakate. Für Unternehmen eine schwierige Situation: Wie schaffen sie es, Werbebotschaften zu kreieren, die trotz all dieser Ablenkungen zum Kauf ihres Produkts anregen? In einer Untersuchung haben Studierende der Hochschule Fresenius Hamburg nun einen möglichen Weg aufgezeigt.
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Moralischer Beigeschmack

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Dezember, Monat der Weihnachtsmärkte. Auf über 3000 mobilen und ortsgebundenen Weihnachtsmärkten werden die Deutschen auch in diesem Jahr wieder Glühwein und Bratwurst genießen, eine Packung Kaffee oder eine Tafel Schokolade gibt es vielleicht noch obendrein. Viele dieser Produkte sind mittlerweile mit einem Fairtrade-Etikett versehen. Das liegt im Trend und außerdem schmecken Nahrungsmittel aus fairem Handel einfach besser – zumindest, wenn es nach den Ergebnissen einer neuen Studie geht. Darin hat Dr. Fabian Christandl, Studiengangsleiter Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius Köln, herausgefunden, dass ein Fairtrade-Zertifikat die geschmackliche Wahrnehmung eines Produkts zum Positiven hin verändert – der moralischen Komponente sei Dank.