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Beiläufig reizend

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Wer dieser Tage die Einkaufszonen deutscher Städte aufsucht, der wird von Sinneseindrücken überwältigt: der Duft von Glühwein und Maronen, leuchtende Weihnachtsdekoration und großflächige Werbeplakate. Für Unternehmen eine schwierige Situation: Wie schaffen sie es, Werbebotschaften zu kreieren, die trotz all dieser Ablenkungen zum Kauf ihres Produkts anregen? In einer Untersuchung haben Studierende der Hochschule Fresenius Hamburg nun einen möglichen Weg aufgezeigt.
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Moralischer Beigeschmack

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Dezember, Monat der Weihnachtsmärkte. Auf über 3000 mobilen und ortsgebundenen Weihnachtsmärkten werden die Deutschen auch in diesem Jahr wieder Glühwein und Bratwurst genießen, eine Packung Kaffee oder eine Tafel Schokolade gibt es vielleicht noch obendrein. Viele dieser Produkte sind mittlerweile mit einem Fairtrade-Etikett versehen. Das liegt im Trend und außerdem schmecken Nahrungsmittel aus fairem Handel einfach besser – zumindest, wenn es nach den Ergebnissen einer neuen Studie geht. Darin hat Dr. Fabian Christandl, Studiengangsleiter Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius Köln, herausgefunden, dass ein Fairtrade-Zertifikat die geschmackliche Wahrnehmung eines Produkts zum Positiven hin verändert – der moralischen Komponente sei Dank.
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"Es geht nicht darum, Fremdwort an Fremdwort zu reihen"

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Seit vergangener Woche gilt für Studierende im 6. Semester nun endgültig: volle Konzentration auf die Bachelorarbeit! Die letzten Prüfungen sind geschrieben, am Thema der Arbeit kann auch nicht mehr gerüttelt werden – jetzt müssen die Gedanken nur noch in die richtige Form gegossen werden. Genau um diese Form geht es im dritten Teil unseres großen Bachelorarbeit-Interviews, in dem Timo Eppler, Absolvent der Hochschule Fresenius Hamburg, und die Betreuerin seiner Thesis, Dipl.-Psych. Beate Klofat, von ihren Erfahrungen berichten.
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"Eine Pause einzulegen, bedeutet nicht automatisch, dass man prokrastiniert"

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Seit Anfang dieser Woche zählt für die Studierenden im 6. Semester nur noch eines: die Bachelorthesis. Die Anmeldefrist ist nun abgelaufen, ab dem 18.11.2013 bleiben genau acht Wochen Zeit, diese erste große wissenschaftliche Arbeit zu erstellen. Dabei wird der eine oder andere Bachelorand zeitweise an einer heimtückischen Krankheit leiden: der Aufschieberitis, im Fachdeutsch „Prokrastination“ genannt. Wie man ihr begegnen kann, diskutieren Timo Eppler, erfolgreicher Absolvent der Hochschule Fresenius Hamburg, und die Betreuerin seiner Thesis, Dipl.-Psych. Beate Klofat, im zweiten Teil des großen Bachelorarbeit-Interviews.
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Wenn die Norm zum Problem wird

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In der Arbeitswelt gilt Heterosexualität als soziale Norm, das merkt man schon im Bewerbungsgespräch. Für Menschen, deren sexuelle Identität von dieser Norm abweicht, ist das durchaus ein Problem – mit dem wiederum sehr unterschiedlich umgegangen wird, wie eine Studie zeigt: Die einen ziehen sich persönlich sehr zurück und vermeiden jede Information, die etwas über ihre sexuelle Orientierung kenntlich machen könnte, die anderen haben den Anspruch, einen selbstverständlichen Umgang mit ihrer sexuellen Identität zu etablieren. Hinter Letztgenanntem stecke oft der Gedanke, auf diese Weise Vorurteile abzubauen, wie Dominic Frohn, Dozent an der Hochschule Fresenius Köln, nun herausgefunden hat.
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„Ich war so von meinem Thema begeistert – ich war blind für den Aufwand“

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Nicht mehr lange, dann wird es für die Studierenden im 6. Semester ernst: die Bachelorarbeit, die letzte Etappe auf dem Weg zum ersten akademischen Abschluss, steht an. Auf dieser Etappe gilt es einige Hürden zu nehmen, beginnend bei der Themenfindung. Ihr sollte man sich frühzeitig widmen und dabei regelmäßig das Gespräch mit dem Betreuer suchen. Sonst läuft man Gefahr, hinter den eigenen Möglichkeiten zurück zu bleiben, wie Timo Eppler, Absolvent der Hochschule Fresenius Hamburg und frisch gebackener Wirtschaftspsychologe, aus eigener Erfahrung weiß. Er hatte sich beim Erstversuch entschieden, nicht abzugeben, weil ihn die Ergebnisse seiner Arbeit nicht überzeugt haben. Im zweiten Anlauf hat es dann besser geklappt: Epplers Bachelorarbeit wurde von seiner Betreuerin Dipl.-Psych. Beate Klofat, Dozentin an der Hochschule Fresenius Hamburg, schließlich mit einer sehr guten Note bewertet. Im Interview sprechen beide über die Dos and Don'ts beim Projekt „Bachelorarbeit“.
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„Zu viel Privates kommt nie gut an“

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Es ist die größte Hürde auf dem Weg zum ersten Job: das Bewerbungsgespräch. Nur rund ein Fünftel dieser Gespräche verläuft erfolgreich und hat eine Festanstellung zur Konsequenz. Das sei allerdings wenig überraschend, erklärt der Personalpsychologe Prof. Dr. Jörg Buchtal, Dozent an der Hochschule Fresenius München. Man müsse sich nur vor Augen führen, „dass für eine zu besetzende Position auch mindestens fünf Bewerbungskandidaten eingeladen werden“, so der Experte. Im Interview gibt er Tipps, wie man sich gegen diese Mitbewerber durchsetzt und was man im Gespräch mit Personalern lieber für sich behalten sollte.
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„Soziale Erwünschtheit ist ein Stückweit Kommunikationskompetenz“

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Die Bundestagswahl steht an – das bedeutet, Meinungsumfragen haben Hochkonjunktur. Nahezu täglich lesen wir über aktuelle Befragungen zur allgemeinen Stimmungslage im Land, zum Ausgang der Wahl oder zur Beliebtheit der Spitzenkandidaten. An der Korrektheit der Ergebnisse zweifeln wir dabei selten – obwohl eine gewisse Skepsis durchaus angebracht wäre. Das sagt auch Prof. Dr. Katja Mierke, Wirtschaftspsychologin an der Hochschule Fresenius Köln. Befragungsergebnisse seien nämlich oftmals in Richtung Sozialer Erwünschtheit verzerrt. Im Interview erklärt Mierke, was darunter zu verstehen ist – und welche Funktion die Soziale Erwünschtheit in der zwischenmenschlichen Kommunikation erfüllt.
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Liebe – Sex = Kameradschaft

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Sex gehört zu einer funktionierenden Beziehung dazu, so geht es aus zahlreichen Umfragen hervor. Auch die Nutzer von Online-Partnervermittlungen denken hier nicht anders. Das hat Anna Rysz, Absolventin der Hochschule Fresenius Hamburg, in ihrer Bachelorarbeit herausgefunden. Rund 14 000 Mitglieder der Online-Partneragentur PARSHIP hatte sie für ihre Studie befragt. Die Ergebnisse geben auch neue Impulse für das firmeneigene Matching-Verfahren.