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„Jeff Bezos will die ganze Welt!“

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Turbulente Zeiten für den Smart Phone-Markt: Erst gab Amazon Anfang der Woche den Deutschland-Verkauf seines neuen Fire Phones frei, einen Tag später präsentierte Apple in Cupertino das iPhone 6. Schafft es Amazon-Chef Jeff Bezos mit seinem neuen Produkt den Konkurrenten Apple herauszufordern? Ja, glaubt Jürgen Jacob, Handelsexperte und Dozent an der Hochschule Fresenius München. Das Fire Phone verkürze die sogenannte Reise des Kunden beträchtlich und ermögliche eine Datensammlung von gewaltigem Ausmaß, wie er im Gespräch mit adhibeo erklärt.
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„Die öffentliche Diskussion zum Computerspielen ist sehr negativ aufgeladen“

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Am 13.08. eröffnet die gamescom ihre Tore auf dem Kölner Messegelände. Auf der weltweit größten Ausstellung für Computerspiele werden mehr als 300 000 Besucher erwartet – der Hype um das Gaming ist größer denn je. Doch inmitten der Begeisterung sind auch in diesem Jahr wieder kritische Töne zu hören: Psychologen warnen vor den negativen Begleiterscheinungen und dem Suchtpotenzial des Computerspielens. Die Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern des Gamings wird in Deutschland seit dem Amoklauf von Erfurt immer wieder geführt. Doch wie ist denn nun der Stand der Forschung, zwölf Jahre nach dieser Tat. Prof. Dr. Wera Aretz, Medienpsychologin und Prodekanin an der Hochschule Fresenius Köln, klärt auf.
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Zielgruppe im toten Winkel

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Deutschland – Autoland. Nirgendwo auf der Welt ist man so stolz auf den eigenen fahrbaren Untersatz, das sagte man den Deutschen jedenfalls lange nach. Doch in Zeiten gesteigerten Umweltbewusstseins scheint davon nicht mehr viel übrig zu sein. Vor allem Jüngere entscheiden sich gegen das Anschaffen eines eigenen Automobils und nutzen stattdessen Carsharing-Dienste. In der Generation 50 Plus allerdings ist das Bedürfnis, einen eigenen Pkw zu besitzen, weiter vorhanden – von der Autowerbung wird sie trotzdem nicht adäquat angesprochen, wie die Wirtschaftspsychologin Julia Hoppe in ihrer Bachelorarbeit herausfand.
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Das Profil eines Mediapreneurs

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Wer es im Digital Business zu etwas bringen will, der muss bestimmte Eigenschaften und Kompetenzen mitbringen, weiß Prof. Dr. Yorck von Borcke von der Hochschule Fresenius Hamburg. Als Leiter des Masterstudiengangs Media Management & Entrepreneurship versucht er das auch seinen Studierenden zu vermitteln. Mit dem Digital Mediapreneur Day, der Anfang Februar das erste Mal stattfand, hat er nun eine Plattform geschaffen, auf der Studierende hautnah erfahren, wie man in der Digitalwirtschaft erfolgreich sein kann.
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„Mark Zuckerberg hat soeben eine weitere Disko aufgemacht“

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Paukenschlag im Digital Business: Facebook kauft für rund 19 Milliarden Dollar den Datendienst WhatsApp. Damit verleibt sich das Unternehmen einen direkten Konkurrenten ein, denn vor allem bei Jugendlichen ist WhatsApp sehr beliebt. Welche Auswirkungen der Deal sonst noch hat, erklärt Prof. Dr. Dominik Große Holtforth, Medienökonom und Studiendekan an der Hochschule Fresenius Köln, im Interview.
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Brillenbügel – frisch gedruckt

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Die Welt des Handels, so wie wir sie kennen, könnte bald der Vergangenheit angehören: Der 3D-Druck ermöglicht es dem Konsumenten, die Seite zu wechseln und zum Produzenten zu werden. Auch Jürgen Jacob, Handelsexperte und Dozent an der Hochschule Fresenius München, traut der neuen Technologie eine Menge zu. Im Interview erklärt er, wie das dreidimensionale Drucken funktioniert – und warum wir mit einem 3D-Drucker im Haus alltägliche Reparaturen schneller und effektiver erledigen können.
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Eine App für mehr Anerkennung

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Lernen bedeutet heute längst nicht mehr Pauken über dicken Wälzern. Die modernen Medien halten Einzug in Klassenzimmer und Hochschulen und werden von Dozierenden und Studierenden gleichermaßen genutzt. Aus diesem Grund haben die Hochschule Fresenius, die Ludwig Fresenius Schulen und die COGNOS AG gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden eine Physiotherapie-App entwickelt. Entstanden ist ein kleines mobiles Nachschlagewerk für Ausbildung, Studium und Beruf: PhysiotherAPPy zeigt in 18 Videos ausgewählte evidenzbasierte Testverfahren, die angehende und berufstätige Physiotherapeuten im Lernprozess und bei der täglichen Arbeit unterstützen sollen. Gleichzeitig räumt die App mit dem Klischee auf, die Physiotherapie bestünde nur aus Beugen und Strecken und sei einfach zu praktizieren. Die App richtet sich ausdrücklich nur an Vertreter des Fachs.
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„Realität und Virtualität werden immer stärker verschmelzen“

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Ikea oder Lego zeigen uns schon jetzt, wie die Zukunft des Einkaufens dank der Augmented Reality aussehen könnte: Möbelstücke können virtuell im eigenen Wohnzimmer herumgerückt, Modellflugzeuge, noch im Laden zum Fliegen gebracht werden. "Produkte und Dienstleistungen werden schlichtweg erlebbarer", fasst Prof. Ludwig Hinkofer, Studiendekan Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Fresenius München, die Möglichkeiten der „Erweiterten Realität“ zusammen. Im Interview stellt er aber auch heraus, dass man der neuen Technik, mit der auch sofortige Gesichtserkennung möglich ist, durchaus skeptisch gegenüber stehen sollte.