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„Jeder Tote ist einer zu viel“

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„19 000 Tote jährlich durch Fehler und Schlampigkeit im Krankenhaus“, so titelten zahlreiche deutsche Medien in dieser Woche und bezogen sich dabei auf den AOK-Krankenhaus-Report. Dieser offenbart zweifellos die Mängel im deutschen Krankenhauswesen – müsse aber auch richtig interpretiert werden, sagt Prof. Dr. Andreas Beivers, Studiendekan Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius München. Als Mitglied des Editorial Boards hat er den Report mitgestaltet und darin auch einen Beitrag zum privaten Krankenhaussektor veröffentlicht. Dieser werde zu Unrecht für die Qualitätsmisere im deutschen Krankenhauswesen mitverantwortlich gemacht, wie er im Interview mit adhibeo erklärt.
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Eine App für mehr Anerkennung

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Lernen bedeutet heute längst nicht mehr Pauken über dicken Wälzern. Die modernen Medien halten Einzug in Klassenzimmer und Hochschulen und werden von Dozierenden und Studierenden gleichermaßen genutzt. Aus diesem Grund haben die Hochschule Fresenius, die Ludwig Fresenius Schulen und die COGNOS AG gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden eine Physiotherapie-App entwickelt. Entstanden ist ein kleines mobiles Nachschlagewerk für Ausbildung, Studium und Beruf: PhysiotherAPPy zeigt in 18 Videos ausgewählte evidenzbasierte Testverfahren, die angehende und berufstätige Physiotherapeuten im Lernprozess und bei der täglichen Arbeit unterstützen sollen. Gleichzeitig räumt die App mit dem Klischee auf, die Physiotherapie bestünde nur aus Beugen und Strecken und sei einfach zu praktizieren. Die App richtet sich ausdrücklich nur an Vertreter des Fachs.
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Mehr als nur Beschäftigung

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Trotz einer fortschreitenden Akademisierung genießt die Ergotherapie in Deutschland noch nicht den Stellenwert, den sie verdient. Man solle sich hier Japan zum Vorbild nehmen, fordert Sandra Leineweber, Studentin der Ergotherapie an der Hochschule Fresenius Idstein. Während eines Aufenthalts an der University of Health and Welfare in Takasaki ist die 21-Jährige mit dem dortigen Behandlungssystem in Berührung gekommen – und hat es anschließend mit dem deutschen verglichen. Im Interview spricht Leineweber, die sich aktiv im Deutschen Verband der Ergotherapeuten engagiert, über die Ergebnisse dieser Arbeit. 
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„Die meisten Deutschen haben nun eine HELIOS Klinik in ihrer Nähe“

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Der europäische Krankenhausmarkt hat einen neuen Big Player: HELIOS Kliniken, eine Tochter des Fresenius-Konzerns, hat die Mehrzahl der Rhön-Kliniken gekauft. Damit steigt der Umsatz der HELIOS Kliniken Gruppe schlagartig auf rund 5,5 Milliarden Euro, wodurch sie sich zum größten privaten Krankenhausbetreiber Europas aufschwingt. Prof. Dr. Andreas Beivers, Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius München, ist Mitautor der Studie „Bedeutung der Krankenhäuser in privater Trägerschaft“. Im Interview erklärt er, was die Übernahme für Patienten und Beschäftigte bedeutet – und welchem Missverständnis viele Deutsche in diesem Zusammenhang aufsitzen.
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Über die Zukunft der ärztlichen Versorgung – Eine Nachlese zu einem Vortrag an der HS Fresenius Hamburg

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Am 1. Januar 2012 trat das neue Versorgungsstrukturgesetz in Kraft. Für ein Flächenland wie Schleswig-Holstein, das ländlich geprägt ist und dem zukünftig ein Ärztemangel droht, ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Wie man ihnen begegnen kann, erläuterte Dominik Völk, Stellvertretender Referatsleiter im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, in einem Vortrag an der Hochschule Fresenius Hamburg. 
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„Wir sind Zeugen eines Wandels“

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Es herrscht Fachkräftemangel in Deutschland. Das gilt auch für die Gesundheitsbranche. Gerade in Krankenhäusern wird händeringend nach gut ausgebildetem Fach- und Führungsnachwuchs gesucht, der sowohl die ökonomische als auch die medizinische Seite versteht. Bislang haben meist die Chefärzte diese Position ausgefüllt. In Zukunft könnten diesen Job aber Gesundheitsökonomen übernehmen, erklärt Prof. Dr. Andreas Beivers, Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius München, im Interview. Allerdings müssten die Krankenhäuser sich dann besser auf die Bedürfnisse der heutigen Absolventengeneration einstellen.
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Scheinbar gut versorgt

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Im gesundheitlichen Notfall muss man in Deutschland eigentlich keine Angst haben: 98 von 100 Deutschen erreichen in 20 Minuten oder weniger das nächste Krankenhaus. Doch was erwartet sie dort? Nicht ausreichend qualifiziertes Notfallpersonal – zumindest in einigen ländlichen Krankenhäusern sei dies der Fall, berichtet Prof. Dr. Andreas Beivers, Studiendekan Health Economics an der Hochschule Fresenius München. In einem aktuellen Beitrag weisen er und zwei Kollegen auf diese Missstände hin und zeigen Wege auf, sie zu beseitigen. Ihre Ideen haben sie nun dem Bayerischen Landgesundheitsrat präsentiert.
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Faule Rabatte

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Täglich beraten deutsche Apothekerinnen und Apotheker rund vier Millionen Kunden. Eine Hauptaufgabe dabei: Verunsicherung beseitigen. Viele Patienten reagieren nämlich mit Skepsis, wenn ihnen die Krankenkasse plötzlich ein anderes Medikament verordnet – nur weil der Rabattvertrag mit dem Hersteller des bisherigen Produkts ausgelaufen ist. Das sei für den Heilungsprozess nicht förderlich, warnt Prof. Dr. Uwe May, Gesundheitsökonom an der Hochschule Fresenius Idstein. Er stützt sich dabei auf die Ergebnisse eines studentischen Forschungsprojekts: Danach wird bei Depressionspatienten das Risiko einer Krankenhauseinweisung nach einem Medikamentenwechsel um 57 Prozent gesteigert.