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Wozu Wirtschaftschemie? Ein Doppelinterview im Video

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Die chemische Industrie hat sich gewandelt. Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich heute nicht mehr nur durch erstklassige Forschung aus, sondern auch durch Innovationsfähigkeit. Genau für diesen Schnittstellenbereich seien seine Absolventen bestens ausgebildet, ist sich Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Studiendekan des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftschemie an der Hochschule Fresenius Idstein, sicher. Im Videointerview sprechen er und die Absolventin Louise Atzbach über die Herausforderungen, mit denen sich ausgebildete Wirtschaftschemiker auf einem dynamischen Markt konfrontiert sehen.
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Innovation für die chemische Industrie – hält REACh, was es verspricht?

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Was REACh eigentlich ist, haben wir bereits geklärt (Artikel "Was ist eigentlich REACh?" vom 21.10.2013, Anm. d. Red.). Was und wem diese Verordnung etwas bringt, noch nicht. Im Bereich Innovation nämlich leider nicht viel, so das Ergebnis einer nicht-repräsentativen Studie von Miriam Weber, Absolventin des Bachelorstudiengangs Wirtschaftschemie an der Hochschule Fresenius Idstein.
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New Business Development geht auch die chemische Industrie an

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Will ein Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten umsetzen, so spricht man im heutigen Wirtschaftsjargon von New Business Development. Auch Betriebe der chemischen Industrie müssen sich in einer globalisierten Welt mit diesem Thema auseinandersetzen. Eine Studie der Hochschule Fresenius aber zeigt: unter New Business Development versteht in der Branche fast jeder etwas anderes.

Grünes Rezept – Konkurrenz für die Ratiopharm-Zwillinge?

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In seiner Abschlussarbeit untersuchte Alexander Eden, Bachelor-Absolvent und Master-Student der Wirtschaftschemie, Trends bei Vertrieb und Vermarktung rezeptfreier Arzneimittel. Seine Studie führte er gemeinsam mit der UGW AG durch: „Vertrieb 2017 – Trends und Herausforderungen in Vertrieb und Vermarktung von rezeptfreien Arzneimitteln“. 26 von 85 befragten Fachkräften aus mittelständischen und größeren Pharmaunternehmen, die sogenannte OTC-Arzneimittel rezeptfrei führen, gaben Antwort und damit Ausblicke für 2017. Der Trend gehe in Richtung „Below-the-Line“-Maßnahmen: Die Kundenkommunikation steht im Vordergrund und statt auf die sympathischen Zwillinge aus der Werbung setzen Pharmaunternehmen zukünftig auf das Vertrauen zum Arzt.
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Gamification – um gute Noten spielen?

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E-Learning-Programme sind heute fester Bestandteil zeitgemäßer Bildung. Deshalb arbeitet die Hochschule Fresenius schon seit einiger Zeit mit der internetbasierten Lernplattform ILIAS und treibt deren Entwicklung mit der jährlichen Verleihung des ILIAS Award aktiv voran. In diesem Jahr ging der Award unter anderem an das Projekt „Physikalische Chemie 2.0 – Game-based Learning in den Naturwissenschaften“. Darin haben Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Studiendekan Wirtschaftschemie an der Hochschule Fresenius Idstein und sein Kollege Dr. Dietmar Zenker ein interaktives Adventure-Spiel entworfen, das die Studierenden virtuell durch den Vorlesungsstoff der Physikalischen Chemie führt. Im Interview sprechen die Entwickler, die von der adhibeo-Redaktion zu den Fresenius-Köpfen des Monats gekürt wurden, über ihr Konzept, den erfolgreichen Start und ihre Vergangenheit als "Gamer".
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Was ist eigentlich REACh?

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REACh und SVHC – zwei Abkürzungen, die Verbrauchern in Deutschland eigentlich geläufig sein müssten. Denn mit SVHC, kurz für „Substances of Very High Concern“, sind besorgniserregende Inhaltsstoffe gemeint, die nicht in zu hohem Maße in Produkten enthalten sein sollten. Wie hoch die Konzentration dieser Stoffe tatsächlich ist, kann der Verbraucher übrigens problemlos herausfinden: die Chemikalien-Verordnung REACh (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) verpflichtet Lieferanten dazu, Auskunft darüber zu geben – sofern es der Verbraucher wünscht. Doch auch wenn das Interesse der Verbraucher an diesen Informationen groß ist: von der Auskunftspflicht der Produzenten wissen nur die wenigsten, wie Studierende der Hochschule Fresenius Idstein herausgefunden haben.
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Faule Rabatte

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Täglich beraten deutsche Apothekerinnen und Apotheker rund vier Millionen Kunden. Eine Hauptaufgabe dabei: Verunsicherung beseitigen. Viele Patienten reagieren nämlich mit Skepsis, wenn ihnen die Krankenkasse plötzlich ein anderes Medikament verordnet – nur weil der Rabattvertrag mit dem Hersteller des bisherigen Produkts ausgelaufen ist. Das sei für den Heilungsprozess nicht förderlich, warnt Prof. Dr. Uwe May, Gesundheitsökonom an der Hochschule Fresenius Idstein. Er stützt sich dabei auf die Ergebnisse eines studentischen Forschungsprojekts: Danach wird bei Depressionspatienten das Risiko einer Krankenhauseinweisung nach einem Medikamentenwechsel um 57 Prozent gesteigert.
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„Das Potential der Pharmakologen wird selten ausgeschöpft“

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Für den 13. Juni 2013 hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände den „Tag der Apotheke“ ausgerufen. Die Branche hat durchaus Grund zu feiern: Täglich besuchen rund vier Millionen Deutsche eine Apotheke, viele Menschen ziehen den Apothekenbesuch dem Arztbesuch vor. Dennoch glaubt Prof. Dr. Andreas Beivers, Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius München, dass sich in der Branche in den nächsten Jahren einiges verändern wird. Im Gespräch erklärt Beivers, in welche Richtung sich die Apotheken bewegen müssen – und wann eine Schnittwunde zu einer lebensgefährlichen Verletzung werden kann.