Einträge von Juliane Mischer

„Ich stehe neben mir“ – Über dissoziative Zustände bei Trauma-assoziierten psychischen Störungen

Prof. Dr. Petra Ludäscher hielt Ende vergangenen Jahres ihre Antrittsvorlesung an der Hochschule Fresenius in Köln. In ihrem Vortrag beschäftigte sie sich mit dissoziativen Zuständen bei Trauma-assoziierten psychischen Störungen. Im Interview mit adhibeo spricht die Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin darüber, warum manche Menschen in traumatischen Situationen „neben sich stehen“ und warum dissoziative Zustände in der Folge einer traumatischen Erfahrung die Betroffenen oft belasten.

„Es kommt auf die Mischung an“ – Neustarts zwischen Perfektionismus und Fehlerakzeptanz

Die meisten Menschen nutzen den Beginn eines neuen Jahres dazu, Verhaltensweisen zu ändern, alte Gewohnheiten abzulegen, Pläne zu schmieden oder gar einen Neuanfang im Job oder Privatleben zu wagen. Auch wenn man beispielsweise eine innovative Geschäftsidee hat, kostet ein Neustart viel Kraft, Willensstärke, Ausdauer und eine gute Organisation. Angesichts der großen Veränderungen können Zweifel oder Ängste vor Fehlern aufkommen. Ob der Hang zum Perfektionismus hinderlich oder eher förderlich ist, um das angestrebte Ziel zu erreichen, erklärt Dr. Yvonne Glock, Psychologin und Dozentin an der Hochschule Fresenius in Hamburg, im adhibeo-Interview.

„Ich mag keine blonden Therapeuten“

Unter diesen Titel stellte Prof. Dr. Lena Sabaß ihre Antrittsvorlesung, die sie im November an der Hochschule Fresenius in München hielt. In ihrem Vortrag widmete sie sich der Beziehung zwischen Psychotherapeuten und ihren Klienten. Im Interview mit adhibeo erläutert die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin, wie diese Beziehung die Behandlung psychischer Störungen beeinflussen kann und warum sie selbst auf eine motivorientierte Beziehungsgestaltung setzt.

Problemlösen in virtuellen Welten: Je jünger desto besser?

Jeder fünfte Deutsche hat schon einmal eine Virtual-Reality-Brille benutzt. Virtual Reality (VR) ist in verschiedensten Anwendungsbereichen auf dem Vormarsch, auch im Arbeitsleben. Beispielsweise kann die Technik dabei unterstützen, komplexe Maschinen und Anlagen zu entwickeln und zu warten. Aber haben Faktoren wie Alter, Geschlecht und Erfahrung mit VR Einfluss darauf, wie gut Menschen Probleme innerhalb virtueller Räume lösen können?

„Der böse Computer“ oder: sind autonome Systeme moralfähig?

Dieser Frage ging Prof. Dr. Johannes Bruhn in seiner Antrittsvorlesung nach, die er im November an der Hochschule Fresenius in München hielt. Im Interview mit adhibeo erklärt der Wirtschaftsethiker, inwiefern Künstliche Intelligenz (KI) heute moralfähig ist und welche ethischen Fragen der technologische Fortschritt im Bereich der KI aufwirft.

Bloß kein Stress! So kommen Berufstätige gut durch den Jahresendspurt

Zum Jahresende ist die To-do-Liste vieler Berufstätigen lang. Ob es um das Budget, die Jahresplanung oder Kundengespräche geht – viele Aufgaben lassen sich nicht mehr aufschieben. Hinzu kommen die zahlreichen privaten Verpflichtungen in der Weihnachtszeit. Da scheint Stress vorprogrammiert. Psychologin Prof. Dr. Katja Mierke von der Hochschule Fresenius in Köln hat sich gemeinsam mit ihrer Kollegin Elsa van Amern damit beschäftigt, wie beruflichem Stress vorgebeugt werden kann, bevor er überhaupt entsteht. Im adhibeo-Interview geben sie konkrete Tipps.

Als Familienunternehmen erfolgreicher durch die Finanzkrise

Familienunternehmen gelten als Inbegriff eines erfolgreichen, nachhaltigen und sozialen Unternehmertums – im Gegensatz zu einem kurzfristig orientierten Gewinnstreben vieler Kapitalmarktakteure. Erbringen familiengeführte Unternehmen aber wirklich langfristig bessere Leistungen als Firmen, in der keine Familie die Geschicke mitbestimmt? Und überstehen sie Krisenzeiten – wie die 2008 nach Deutschland übergeschwappte Finanzkrise – besonders gut?

Lecker Larven!

Mehlwurm-Pralinen, knusprig gebackene Heuschrecken und Insekten-Studentenfutter – lecker oder nicht? Tatsächlich möchte Insekten hierzulande kaum einer essen, obwohl sie nahrhaft sind und umweltschonend produziert werden können. Daher gelten sie als Nahrungsmittel der Zukunft. Mit welchen Strategien kann Konsumenten der Ekel vor Mehlwürmern und Co. genommen werden?

Kompetitives Spielerlebnis: Wie Computer-Games zu eSport werden

Wenn Meisterschaften in „Counter-Strike“, „Dota 2“ oder „League of Legends“ ausgetragen werden, dann füllt das ganze Arenen. eSport hat auch in Deutschland eine große aktive Szene und Fanbase. Als eSport zu gelten, kann Videospielen daher zu weltweitem Erfolg verhelfen – doch nur wenige Titel schaffen es, sich als relevanter eSport zu positionieren. Wie das gelingen kann, hat Maximilian Reinhold, Absolvent im Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) an der Hochschule Fresenius Düsseldorf, in seiner Abschlussarbeit untersucht.