Einträge von Juliane Mischer

Studieren heute: Warum Autonomie wichtig ist

Studierende schlafen lang, verbringen den Rest des Tages in Hörsaal und Mensa, und abends geht’s dann auf die Party bis zum Morgen? Wohl kaum. Die gängigen Klischees haben nur noch wenig mit dem Leben von Studierenden heute gemein. Die Hochschule Fresenius hat in Zusammenarbeit mit statista rund 2.000 Studierende in Deutschland online zu ihrer Lern- und Lebenssituation befragt. Die Studierenden verraten unter anderen, wann, wie und mit wem sie am liebsten für ihr Studium lernen.

Mehr Umweltbewusstsein im Alltag – wie kann es gelingen?

Umweltbewusster und klimaschonender leben – ein Ziel, das sich sicher viele für das neue Jahr gesteckt haben. Obwohl die Dringlichkeit eines stärkeren Umwelt- und Klimaschutzes immer stärker ins Bewusstsein rückt, scheitert es im Alltag oft an der Umsetzung. Dann wird doch das Obst in der Plastikverpackung gekauft, der Weg zur Arbeit mit dem Auto statt dem Rad zurückgelegt und für den Sommerurlaub die nächste Flugreise gebucht. Welche Möglichkeiten es gibt, die Motivation für umwelt- und klimaschonende Verhaltensweisen zu steigern, damit beschäftigten sich Münchener Psychologiestudierende der Hochschule Fresenius im Rahmen von Projektarbeiten.

Datenschutz: Werbeexperte zieht DSGVO-Bilanz

Mehr Kontrolle über die persönlichen Daten, aber auch mehr und weniger passende Werbung. So fasste Prof. Dr. Joost van Treeck von der Hochschule Fresenius in Hamburg die Vor- und Nachteile der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kurz vor deren Inkrafttreten im Mai 2018 zusammen. (Hier geht’s zum Interview.) Zum heutigen Europäischen Datenschutztag, mit dem der Europarat Bürgerinnen und Bürger für Datenschutz und Privatsphäre sensibilisieren will, zieht van Treeck für adhibeo Bilanz. Der Werbepsychologe und Targeting-Experte erklärt im Interview, wie sich die DSGVO bisher tatsächlich auf den Alltag von Privatpersonen und Unternehmen ausgewirkt hat.

„Viele neue Wohnkonzepte gibt es noch nicht“

In den Städten explodieren die Mieten, während viele ländliche Regionen verwaisen – so der vorherrschende Eindruck. Das Statistische Bundesamt gab vor Kurzem neueste Daten zum Wohnen und Bauen in Deutschland heraus. Mit Dr. Bernd Hoepfner, Studiendekan für Immobilienwirtschaft (B.A.) an der Hochschule Fresenius in Berlin und Hamburg, haben wir über drängende Fragen rund um dieses Thema gesprochen. Im ersten Teil des Interviews erläuterte er Gründe und Lösungen für steigende Mietpreise und den Baustau. In Teil zwei fragen wir nun nach dem Fortschreiten der Gentrifizierung und neuen Wohnkonzepten für Stadt und Land.

„Wohnen macht arm“ – über Wohnungsnot und Baustau

Starkes Bevölkerungswachstum in den größten Städten Deutschlands, weniger Wohnfläche pro Person in den Metropolen, Deutschland im Baustau – das Statistische Bundesamt veröffentlichte kürzlich neue Daten zum Wohnen und Bauen und kam dabei zu diesen Kernergebnissen. Wir haben darüber mit Dr. Bernd Hoepfner, Studiendekan für Immobilienwirtschaft (B.A.) an der Hochschule Fresenius in Berlin und Hamburg, gesprochen. Im ersten Teil des Interviews geht es darum, wie groß die Wohnungsnot in den Städten wirklich ist und wie dem Problem begegnet werden kann.

Psychisch gesünder dank Rente

Das Renteneintrittsalter ist in den vergangenen Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern angehoben worden. Die Bundesbank schlug kürzlich sogar vor, hierzulande zukünftig erst mit knapp 70 Jahren in Rente zu gehen. Wie wirkt sich das auf Arbeitnehmer und deren Gesundheit aus? Dr. Ingo Kolodziej, externer Lehrbeauftragter an der Hochschule Fresenius in Düsseldorf, hat gemeinsam mit Dr. Pilar García-Gómez von der Erasmus University Rotterdam untersucht, welchen Effekt die Rente auf die psychische Gesundheit hat. Von den Ergebnissen berichtet er im adhibeo-Interview.

„Arbeitgeber müssen eine Unternehmenskultur schaffen, die Mitarbeiter aktiv einbindet“

Psychische Störungen waren im vergangenen Jahr der mit Abstand häufigste Grund für Neueintritte in die Erwerbsminderungsrente, wie aus den statistischen Erhebungen der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Die früher erhobenen Indikatoren der Krankenkassen (zum Beispiel von der AOK) weisen auf, dass sich seit den 1990er Jahren immer mehr Menschen aufgrund von psychischen Erkrankungen nicht in der Lage fühlen, arbeiten zu gehen. Kurzum: Psychische Erkrankungen sind kein Randphänomen mehr, sondern können fast jeden (be-)treffen. Wie können Unternehmen auf diese Entwicklungen reagieren? In ihrer Antrittsvorlesung an der Hochschule Fresenius Berlin diskutierte Prof. Dr. Bianca Ksienzyk-Kreuziger Job-Crafting – das selbst initiierte Gestalten der eigenen Arbeit – als einen Weg, um die psychische Gesundheit von Mitarbeitern zu fördern. Im adhibeo-Interview erklärt sie, worum es dabei geht.

… Eltern sein dagegen sehr – Psychische Störungen bei Müttern und Vätern

Mit der Geburt eines Kindes beginnt für die frischgebackenen Eltern eine emotionale Zeit. Weinkrämpfe, Reizbarkeit und Glücksgefühle gehen manchmal fließend ineinander über: Den Babyblues durchleben schätzungsweise 40 bis 80 Prozent der Mütter in den Tagen nach der Geburt. Die Symptome vergehen typischerweise von alleine, eine Behandlung ist nicht erforderlich. Im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes können bei Müttern und Vätern jedoch auch ernsthafte psychische Störungen auftreten. Darüber sprach Prof. Dr. Tobias Weigl in seiner Antrittsvorlesung an der Hochschule Fresenius in Düsseldorf. Im adhibeo-Interview erläutert der Professor für klinische Psychologie, warum die psychischen Störungen auftreten und wer besonders gefährdet ist.