Psychologie und Wirtschaftspsychologie

Wirtschaft und Management

Gesellschaften im Wandel

estherpoon/Fotolia

von Redaktion, am 19.12.2018

Welchen Einfluss hat Hate Speech auf die Demokratie? Was treibt einen Sozialunternehmer an? Wie beeinträchtigt der Always-on-Zwang unsere Reiseerlebnisse? Wie kann die Produktion misogyner Weltbilder angefochten werden? Diesen und weiteren Fragen rund um „Gesellschaften im Wandel“ widmet sich die neue Ausgabe des Magazins „Kontext“, das die Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft und Medien, nun zum zweiten Mal herausgebracht haben.

Wandel und Veränderung ist in einem gesellschaftlichen Umfeld stetig und die Antriebskräfte allgegenwärtig. Wissenschaft und Technik, Kultur, Traditionen, Politik, Umwelt und Klima ändern sich kontinuierlich. Insgesamt zeigt sich, dass Annahmen und Prognosen zum gesellschaftlichen Wandel grob eher optimistischen oder pessimistischen Sichtweisen zugeordnet werden können. Werden diesen beiden Polen die Dimensionen Fortschritt und Gestaltung zugeordnet, ergibt sich daraus die resultierende Grundbestimmung, gewissermaßen der Soundtrack des gesellschaftlichen Wandels:

„Wenn Fortschritts- und Gestaltungsoptimismus zusammenkommen, fühlen wir uns gut. Das ist immer wieder über längere Zeiträume, wie auch in den 1950er- und 1960er-Jahren in Westdeutschland, die Grundstimmung der Moderne gewesen. Gut können wir uns auch fühlen, wenn wir zwar gestaltungspessimistisch, aber fortschrittsoptimistisch sind. Denn dann gehen wir davon aus, dass eine wohltätige „unsichtbare Hand“, etwa die des Marktes, richten wird, was wir geplant nie schaffen würden. Schlecht fühlen wir uns hingegen, wenn wir aufgrund von Gestaltungspessimismus Fortschrittspessimisten sind: Weil wir die überkomplexen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht oder nicht mehr in den Griff bekommen.“*

Die Beiträge dieser „Kontext“-Ausgabe beleuchten die gesellschaftlichen Veränderungen aus verschiedensten Perspektiven, über unterschiedliche Ebenen hinweg und vor dem Hintergrund diverser Fachdisziplinen. Sie ergeben in Summe dabei gewissermaßen eine „wissenschaftliche Playlist“ des gesellschaftlichen Wandels.

» Zur Online-Ausgabe von „Kontext“

 

* Vgl. Schimank, Uwe: Die Unaufhörlichkeit sozialen Wandels in der Moderne, verfügbar unter: https://www.bpb.de/politik/grundfragen/deutsche-verhaeltnisse-eine-sozialkunde/137992/die-unaufhoerlichkeit-sozialen-wandels-in-der-moderne (26.10.2018)

ÜBER DEN AUTOR

Redaktion
Die adhibeo-Redaktion veröffentlicht regelmäßig Artikel zu verschiedensten Themen der Angewandten Wissenschaften, die an der Hochschule Fresenius stattfinden.

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