„Eine Stunde macht für den Körper viel aus“ - Prof. Dr. Julia Dewald-Kaufmann über Schlafprobleme als Folgen der Zeitumstellung

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In der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober 2017 werden wieder die Uhren von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Damit beginnt die Winterzeit, die eigentlich die Normalzeit ist. Die sogenannte Sommerzeit wurde erstmals 1916 in Deutschland eingeführt, um Beleuchtungskosten zu sparen. Viele Menschen klagen in den ersten Tagen nach dieser Umstellung über Schlaf- und Konzentrationsprobleme. Gerade für Jugendliche kann das belastende Folgen haben, weil sie ohnehin oft übermüdet sind. Prof. Dr. Julia Dewald-Kaufmann ist Professorin für Klinische Psychologie an der Hochschule Fresenius München und hat zum Thema Schlafstörungen in der Adoleszenz promoviert. Für adhibeo hat sie mit uns über die Themen Schlafmangel und Zeitumstellung gesprochen.
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Wie die Digitalisierung die Preise verändert

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Mit der Digitalisierung haben sich neue Geschäftsmodelle entwickelt, die auch neue Preisstrategien erfordern. Prof. Dr. Yorck von Borcke, Leiter der Media School und Studiendekan des Masterprogramms Digitales Management an der Hochschule Fresenius in Hamburg, hat sich ausführlich mit dieser Entwicklung beschäftigt. Für die Neuauflage von Philip Kotlers „Marketing Management“- Buch, dem weltweit erfolgreichen Standardwerk im Bereich Marketing, hat er zu diesem Thema einen Beitrag geschrieben.
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Zum Welternährungstag: Immer mehr Menschen, immer weniger Ressourcen: Wie kann das funktionieren?

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Das Thema Ernährung hat im 21. Jahrhundert viele verschiedene Facetten: Einerseits leiden viele Menschen auf der Welt an Hunger, andererseits werden die Menschen in den Industrieländern immer dicker. Die Ressourcen sind ungleich verteilt. Zugleich spielt die richtige Ernährung für viele eine immer wichtigere Rolle. Kaum jemand isst noch ganz normal, die meisten verfolgen ein bestimmtes Ernährungskonzept. Mit dem Erfolg der Sozialen Medien werden außerdem immer mehr Essensbilder gepostet. Wir sind also ständig damit konfrontiert, was andere Menschen auf dem Teller haben. Dabei geht es längst nicht mehr darum, ob das Essen schmeckt. Wer die richtigen Lebensmittel zu sich nimmt, soll schön, fit und intelligent werden.
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Trump, AfD und Brexit: Niemand hat wirklich daran geglaubt. Wie verlässlich ist Markt- und Wahlforschung noch?

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Trumps Wahlerfolg, der Aufstieg der AfD und der Brexit: Diese Ereignisse haben uns alle überrascht und waren trotz Marktforschung scheinbar nicht vorhersehbar. Wie konnte das passieren? Frank Rippel, Lehrbeauftragter Media- & Communication Management an der Hochschule Fresenius Köln und Düsseldorf, hat mit uns über die Zuverlässigkeit von Markt- und Wahlforschung gesprochen.
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Die Persönlichkeit entscheidet über das Kaufverhalten: Psychografisches Targeting erkennt die Charaktereigenschaften der Nutzer und soll individuelle Werbung ermöglichen

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Werbung früher sah so aus: Es gab es ein Plakat mit einer einzigen Botschaft oder einen Werbespot, der alle Altersgruppen und Schichten zugleich ansprechen sollte, beispielsweise von Persil, Coca-Cola oder Yogurette. Generell wurden Konsumenten nach Alter, Geschlecht, Wohnort, Ausbildung und Einkommen in Gruppen zusammengefasst und man ging davon aus, dass alle innerhalb einer Gruppe die gleichen Vorlieben teilten. So funktioniert Werbung heute nicht mehr. Mittlerweile sind die Menschen auch innerhalb ihrer Gruppen viel zu verschieden, um nach dem Gießkannenprinzip Werbebotschaften über sie auszukippen. Die klassischen Zielgruppen lösen sich auf. Mit dem Internet hat sich die Art der Werbung bereits stark verändert. Haben wir uns beispielsweise einmal Schuhe in einem Online-Shop angesehen, wird uns genau dieses Paar danach immer wieder im Netz begegnen, egal, auf welcher Website wir unterwegs sind.
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„Freundschaften leben von Begegnung“

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Am 30. Juli ist der internationale Tag der Freundschaft, der von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde. Er soll an die Bedeutung der Freundschaft zwischen Personen, Ländern und Kulturen erinnern. Was bedeutet Freundschaft im Zeitalter der Digitalisierung? Wie hat sie sich verändert? Dr. Anna Schneider, Psychologin an der Hochschule Fresenius in Köln, Fachbereich Wirtschaft & Medien, spricht im adhibeo-Interview über diese Themen.
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Transgeschlechtliche Beschäftigte werden am Arbeitsplatz häufig diskriminiert

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Eigentlich sollte es heutzutage kein Problem mehr sein, sich als homo-, bisexuell oder transgeschlechtlich zu outen, auch am Arbeitsplatz. Dass dies eine Wunschvorstellung ist, zeigt die Befragung von 2884 Betroffenen in der Studie „Out im Office?!“, die das Institut für Diversity- & Antidiskriminierungsforschung (IDA) in Kooperation mit der Hochschule Fresenius und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin vorgelegt hat. Viele der Befragten geben an, bei der Arbeit aufgrund ihrer Sexualität diskriminiert zu werden, bis hin zu strafrechtlich relevanten Vorfällen. Dr. Dominic Frohn ist Dozent für Differenzielle Psychologie sowie Beratungspsychologie und Coaching im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie- und Master-Studiengang Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius sowie wissenschaftlicher Leiter des IDA. Er spricht im adhibeo-Interview über die Details.
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Der Smartfernseher

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Bewegtbildinhalte werden heute immer häufiger auf dem Smartphone konsumiert. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, an der auch eine Forscherin der Hochschule Fresenius Köln beteiligt war. Auch deswegen können sich Video-on-Demand-Plattformen in Deutschland immer mehr etablieren.
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„Lassen Sie die Langeweile hin und wieder zurück in Ihr Leben!“

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Dass Menschen Entgiftungskuren machen, ist kein neues Phänomen. Im digitalen Zeitalter verzichten die Kurgäste dabei allerdings weniger auf bestimmte Genussmittel, sondern auf ihre Digital Devices. adhibeo hat mit dem Psychologen Prof. Dr. Jörg Buchtal, Dozent an der Hochschule Fresenius München, über das „Gift“ Smartphone gesprochen.