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Zum Welternährungstag: Immer mehr Menschen, immer weniger Ressourcen: Wie kann das funktionieren?

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Das Thema Ernährung hat im 21. Jahrhundert viele verschiedene Facetten: Einerseits leiden viele Menschen auf der Welt an Hunger, andererseits werden die Menschen in den Industrieländern immer dicker. Die Ressourcen sind ungleich verteilt. Zugleich spielt die richtige Ernährung für viele eine immer wichtigere Rolle. Kaum jemand isst noch ganz normal, die meisten verfolgen ein bestimmtes Ernährungskonzept. Mit dem Erfolg der Sozialen Medien werden außerdem immer mehr Essensbilder gepostet. Wir sind also ständig damit konfrontiert, was andere Menschen auf dem Teller haben. Dabei geht es längst nicht mehr darum, ob das Essen schmeckt. Wer die richtigen Lebensmittel zu sich nimmt, soll schön, fit und intelligent werden.

Am 16. Oktober 2017 ist Welternährungstag. Zu diesem Anlass haben die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Hochschule Fresenius Köln mit „Kontext“ ein Heft mit wissenschaftlichen Artikeln rund um das Thema Ernährung im 21. Jahrhundert verfasst. Durch das Heft blättern können Sie hier.

In Kurzvorträgen werden am 16. Oktober von 16.00 bis 18.00 Uhr an der Hochschule Fresenius Köln (Im Mediapark 4c, OG1 SR 5+6, 50670 Köln) diese und weitere Themen behandelt. Auf dem Programm stehen folgende Vorträge: „Die Grenzen des Weltbevölkerungswachstums vor dem Hintergrund einer Ernährungssicherung“ von Sebastian Dederichs, „Konsum, der uns krankmacht – Ausweg Zuckersteuer?“‘ von Prof. Thomas Teyke und Dominik Sethe, „Lässt die Moral Fair-Trade-Schokolade besser schmecken? Ein Experiment“ von Prof. Dr. Fabian Christandl, „Mythos Brainfood – Können wir uns schlau essen?“ von Julia Heß, „Wie können essensbasierte Produkte authentische Erlebnisse in einer touristischen Scheinwelt gestalten?“ von Timo Förster, „Mehr als nur #Foodporn: Der Einfluss sozialer Netzwerke auf Ernährungskulturen“ von Leona Straube und „Essverhalten und Ernährungskultur und Design“ von Nina Füger.

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